Tschalla

Tschalla ist ein liebenswerter, tollpatschiger Kater, der für sein Leben gerne frisst und faulenzt. Dazwischen ärgert er gerne seinen Spielkumpanen, macht ihm seine Schlafplätzchen streitig, ist dann aber meist am glücklichsten, wenn er sich einfach auf Schuri drauflegen darf. Privatsphäre existiert in seiner Welt nicht. Er miaut dir gerne auf der Toilette ins Gesicht und schnuppert am liebsten frühmorgens an deinem Gesicht. Er steht bzw. liegt dir aber auch bei, wenn du weinend oder krank im Bett liegst.
Tschalla braucht einen Moment, bis er Vertrauen zu neuen Menschen fasst. Fühlt er sich aber erst einmal wohl und sicher, sucht er gerne deine Nähe und freut sich, wenn er sich ganz fest an dich drücken darf und du seinen Bauch kraulst.
Der kleine Haudegen hat als junges Büsi ein Auge verloren, noch bevor er zu uns gekommen ist. Wohl auch deswegen ist er manchmal etwas scheu und nicht ganz fang- und treffsicher im Spiel.
Tschalla wird nur mit Schuri gemeinsam weitergegeben.

Geschichte der Gruppe Tschalla und Schuri

Schuri und Tschalla fanden nach ihren ersten schwierigen Lebenswochen auf den Strassen von Dubai bei uns ein liebevolles Zuhause. In der Zwischenzeit haben sich unsere Lebensumstände jedoch stark verändert. Unsere aktuelle Wohn- und Zukunftssituation lässt sich nur schwer mit den Bedürfnissen von Schuri und Tschalla vereinbaren.
Kurz gesagt: Die beiden schlafen und kuscheln zwar auch sehr gerne, sind aber phasenweise kleine Energiebündel und können situativ etwas laut sein. Hierfür eignet sich unsere Mietwohnung bedingt. Hinzu kommt, dass sie gerne unter Menschen sind, mit denen sie sowohl kuscheln als auch ihren Spieltrieb ausleben dürfen. Leider sind sie bei uns arbeitsbedingt oft alleine.
Längerfristig wünschen wir den beiden ein Umfeld, das ihnen mehr Auslauf und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet – idealerweise mit Balkon oder Terrasse, womöglich sogar mit kontrolliertem Freigang.
Hinzu kommt, dass wir uns in Zukunft Kinder wünschen. Schuri und Tschalla sind dafür unserer Einschätzung nach zu lebhaft und in ihrem Spiel manchmal etwas ungestüm und unachtsam. Gleichzeitig tun sich die zwei schwer damit, sich einschränken zu lassen. Ein Haushalt ohne kleine Kinder wäre daher langfristig deutlich besser auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.